Förderung echter Inklusion: Das Gebot der Vielfalt und Inklusion im Fintech-Bereich

Vielfalt und Inklusion (D&I) sind in der Fintech- Landschaft mehr als nur Schlagworte, wie Angy Watson, Co-CEO von Paymentology , hervorhebt. In einer Zeit, in der Innovation und Wachstum an erster Stelle stehen, betont Watson die Notwendigkeit sinnvoller Maßnahmen, um D&I in der Branche voranzutreiben, schreibt Louis Thompsett für das FinTech Magazine .

Watson behauptet, dass D&I nicht nur periphere Ideale seien; Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Fortschritts der Branche. Sie unterstreicht die Bedeutung vielfältiger und integrativer Teams, die besser in der Lage sind, Finanzplattformen zu entwickeln, die der vielfältigen Nutzerbasis der heutigen Welt gerecht werden.

Wahre Inklusion geht laut Watson über symbolische Gesten und Quoten hinaus. Im Mittelpunkt steht die Einbeziehung einer Vielzahl von Perspektiven, die über Geschlecht und sexuelle Identität hinausgehen. Die Inklusion erstreckt sich auf Neurodiversität, körperliche Fähigkeiten und den geografischen Hintergrund. Watson glaubt, dass es nicht nur eine logistische, sondern auch eine kulturelle Herausforderung ist, eine solche Vielfalt in das Geschäft einzubinden. Es geht darum, eine Umgebung zu schaffen, die nicht nur unterschiedliche Menschen in den Raum bringt, sondern auch dafür sorgt, dass sie sich darin entfalten.

Laut Watson ist die psychologische Sicherheit ein weiterer wichtiger Aspekt von D&I. Die Schaffung einer Atmosphäre, in der sich der Einzelne sicher, wertgeschätzt und gestärkt fühlt, ist der Schlüssel zur Entfaltung seines Potenzials. Dieses Umfeld fördert offenen Ausdruck, Lernen und Innovation. Watson betont, dass es für Unternehmen von entscheidender Bedeutung ist, die praktische Bedeutung der Inklusion zu begreifen, um Veränderungen herbeizuführen. Insbesondere zeigte ein McKinsey-Bericht, dass Unternehmen mit geschlechtsspezifischen Führungsteams eine um 25 % höhere Wahrscheinlichkeit hatten, eine überdurchschnittliche Rentabilität zu erzielen, was die positiven Auswirkungen unterschiedlichen Denkens auf die Geschäftsergebnisse unterstreicht.

Watson geht auch auf das Thema Geschlechterdiversität im Fintech-Bereich ein. Sie erkennt die Bedeutung von Geschlechtergleichheit, Lohngleichheit und Chancengleichheit an und betont gleichzeitig das breitere Spektrum der Vielfalt. Watson betont, dass der Einsatz von Frauen in Führungspositionen zwar entscheidend, aber nicht ausreichend sei. Um die Ideenvielfalt wirklich zu fördern, ist es wichtig, Unterschiede zu erkennen, die über das Geschlecht hinausgehen. Das bedeutet nicht nur, vielfältige Frauen in Führungspositionen anzustreben, sondern auch die unterschiedlichen Perspektiven der Männer zu berücksichtigen. Watson ermutigt Unternehmen, die Hindernisse zu erkennen, mit denen bestimmte Gruppen konfrontiert sind, und diese abzubauen, um eine echte Inklusion zu gewährleisten.

Vielfalt und Inklusion sind das Fundament einer zukunftsorientierten Fintech-Branche. Durch das Verständnis ihrer tiefgreifenden Bedeutung und die Einbeziehung eines breiten Spektrums an Perspektiven können Unternehmen einen Arbeitsbereich schaffen, der mit der sich ständig weiterentwickelnden globalen Landschaft im Einklang steht. Dabei sind D&I keine Schlagworte mehr, sondern werden zur treibenden Kraft für Innovation und Fortschritt im Fintech-Bereich.

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